1. LichterCM in diesem Winter

Am 24.11.2017 findet die erste CM bei der ständig Lichter benötig werden.
Sehen und gesehen werden ist in der dunklen Jahreszeit ein wichtiges Thema.
Oft gibt es eine automatische Schuldzuweisung, dass wir Radfahrer ohne Licht fahren und selber Schuld sind wenn wir umgefahren werden.
Jedoch gilt in Deutschland das Sichtfahrgebot:
„Der Grundsatz des Sichtfahrgebotes lässt sich einfach zusammenfassen: Ein Verkehrsteilnehmer darf nur so schnell fahren, dass er (noch) in der Lage ist, sein Fahrzeug jederzeit innerhalb der übersehbaren Fahrstrecke zum Stehen zu bringen. Hierbei sind die Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Witterungsverhältnisse, technische Einrichtungen der Fahrzeuge und auch die persönlichen Fähigkeiten des Fahrers zu berücksichtigen. Man muss also „auf Sicht“ fahren. Seine rechtliche Grundlage findet dieses Gebot im §3 Abs. 1 StVO.
Diese Gebot impliziert eine automatische Geschwindigkeitsgrenze, wenn schlechte Sichtverhältnisse wie Nebel, Starkregen oder Dunkelheit es einem Verkehrsteilnehmer unmöglich machen, das Fahrzeug beim Ausreizen der Geschwindigkeitsbeschränkung rechtzeitig zum Stillstand zu bringen. Ein gleiches gilt natürlich auch bei schlecht einsehbaren Kurven u.ä.. Das Sichtfahrgebot gilt selbstverständlich nicht nur für Kraftfahrzeuge sondern für alle Verkehrsteilnehmer.“
Das Licht am Fahrrad dient in erster Linie dem Sehen. Auch für uns gilt das Sichtfahrgebot. Mit gutem Licht können wir Hindernisse früher erkennen und dementsprechenden reagieren.
In zweiter Linie dient es dem gesehen werden, hier können eine funktionierende Lichtanlage und entsprechende Reflektoren helfen.
Doch leider werden die meisten von uns am Tag übersehen.
Die CM Erfurt macht auch im Winter darauf Aufmerksam, dass es uns Radfahrer gibt. KFZ-Führer, achtet auch uns, schaut lieber zwei mal und nicht vergessen: SCHULTERBLICK ist Pflicht. „§ 9 Abs.1 Satz 4“
Gilt auch für uns Radfahrer.

Wir unterstützen die Europäische Mobilitätswoche in Erfurt

Die Europäische Mobilitätswoche wird in Erfurt von einem breiten Bündnis zivilgesellschaftlicher Vereine und Initiativen gestaltet und ehrenamtlich organisiert. Die Organisatoren eint dabei der Wunsch nach einem nachhaltigen und lebenswerten Erfurt in dem es ein gleichberechtigtes Miteinander aller VerkehrsteilnehmerInnen gibt.
Das Team: https://mobilitaeterfurt.wordpress.com/das-team/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Programm ist vielfältig: https://mobilitaeterfurt.wordpress.com/das-programm/

Wir wollen auf einen Programmpunkt besonderst Hinweisen:
Rollparade mit allem was rollt und nicht st… .

Denk ich an Deutschland

(SF) Freitag, 10.45 Uhr, Regierungsstraße Richtung Lange Brücke. Der Trichter ist verstopft. Einparkende, Ausparkende, Abkürzer, vom Navi geneppte Touristen, Passanten, Radfahrer.

Ein solcher klopft im Vorbeifahren einer PKW-Fahrerin, in zweiter Reihe stehend, auf die Scheibe. Die Fahrerin hielt wegen eines vor ihr stattfindenden Parkmanövers. Der Radfahrer wird von ihr mit einem für alle deutlich sichtbaren Mittelfinger-Gruß verabschiedet. Und einem Dauerhupen, das nicht nur die spielenden Kinder auf dem Hirschgarten alarmiert.

Ach ja, bei solchen Szenen, und zwei, drei raumforderenden SUVs vor den putzig kleinen Häuserchen, da wir mir nicht bange!

Sind wir doch sozial kompetent, tolerant, aufgeschlossen für Neues, verhalten uns umweltfreundlich und bedienen moderne Mobilitätskonzepte…….

Also immer weiter so!