CarFreiTag CM im März

Karfreitag ist ein „stiller“ Feiertag

Trotz des Feiertags, findet ein CM statt.

Karfreitag ist ein Fast- und Abstinenztag

Der Karfreitag wird auch „Stiller“ oder „Hoher Freitag“ genannt. In der katholischen Kirche ist er ein strenger Fast- und Abstinenztag.
Abstinenz kann ach bedeuten, das man auf das Auto verzichtet. Seit Jahren gibt es die Aktion Autofasten Thüringen. Die Fastenzeit endet am Karsamstag. Der absolute Abstinenztag ist dabei der Karfreitag. Wir wollen dies zu Anlass nehmen zur zeigen, das man mit der Autoabstinenz auch mobil sein kann.

Der stille Feiertag

Wenn Fahrräder unterweg sind, sind sie sehr leise ’stille‘ Verkehrsmittel. Manchmal ist das nicht umbedingt ein Vorteil. Das merkt jeder, wenn Fußgänger vor einem, ohne zu schauen, auf die Fahrbahn treten.
Jedoch bringen mehr Rad Fahrende im Straßenverkehr und damit die Reduzierung der Autoverkehrs in schachen Lärmschutz viel für die Städte.
Wenn man sich den Lärmaktionsplan der Stadt Erfurt anschaut, kat die Stadt noch eniges vor sich. Ein gute Fahrrad-
Infrastruktur kann einen Beitrag dazu leisten.
Mehr Radfahrende – weniger Lärm.

Die Stille CM

Wir Rad Fahrende sind still, auch wenn sie fahren. Wir Rad Fahrende sind jeden Tag unterwegs, also auch Karfreitag.
Deshalb fahren wir auch Karfreitag wieder eine gemeinsame Runde durch Erfurt.
Wir wollen an dem Tag auch darauf aufmerksam machen, dass Rad Fahrende auch beim Thema Lärmschutz ganz vorne sind.
Diesmal wollen wir besonders still sein. Es gibt keine Musik, kein Mikrofon, keine Plakate und Banner.
Bitte haltet Euch daran.

 

1. LichterCM in diesem Winter

Am 24.11.2017 findet die erste CM bei der ständig Lichter benötig werden.
Sehen und gesehen werden ist in der dunklen Jahreszeit ein wichtiges Thema.
Oft gibt es eine automatische Schuldzuweisung, dass wir Radfahrer ohne Licht fahren und selber Schuld sind wenn wir umgefahren werden.
Jedoch gilt in Deutschland das Sichtfahrgebot:
„Der Grundsatz des Sichtfahrgebotes lässt sich einfach zusammenfassen: Ein Verkehrsteilnehmer darf nur so schnell fahren, dass er (noch) in der Lage ist, sein Fahrzeug jederzeit innerhalb der übersehbaren Fahrstrecke zum Stehen zu bringen. Hierbei sind die Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Witterungsverhältnisse, technische Einrichtungen der Fahrzeuge und auch die persönlichen Fähigkeiten des Fahrers zu berücksichtigen. Man muss also „auf Sicht“ fahren. Seine rechtliche Grundlage findet dieses Gebot im §3 Abs. 1 StVO.
Diese Gebot impliziert eine automatische Geschwindigkeitsgrenze, wenn schlechte Sichtverhältnisse wie Nebel, Starkregen oder Dunkelheit es einem Verkehrsteilnehmer unmöglich machen, das Fahrzeug beim Ausreizen der Geschwindigkeitsbeschränkung rechtzeitig zum Stillstand zu bringen. Ein gleiches gilt natürlich auch bei schlecht einsehbaren Kurven u.ä.. Das Sichtfahrgebot gilt selbstverständlich nicht nur für Kraftfahrzeuge sondern für alle Verkehrsteilnehmer.“
Das Licht am Fahrrad dient in erster Linie dem Sehen. Auch für uns gilt das Sichtfahrgebot. Mit gutem Licht können wir Hindernisse früher erkennen und dementsprechenden reagieren.
In zweiter Linie dient es dem gesehen werden, hier können eine funktionierende Lichtanlage und entsprechende Reflektoren helfen.
Doch leider werden die meisten von uns am Tag übersehen.
Die CM Erfurt macht auch im Winter darauf Aufmerksam, dass es uns Radfahrer gibt. KFZ-Führer, achtet auch uns, schaut lieber zwei mal und nicht vergessen: SCHULTERBLICK ist Pflicht. „§ 9 Abs.1 Satz 4“
Gilt auch für uns Radfahrer.